Hörempfehlung: Bericht des Schweizer Rundfunks über ID2020, Known Traveller und Co.

17. 10. 2020 | Die Schweigefront der Medien bröckelt endlich. Der Schweizer Rundfunk SRF hat einen hervorragenden Beitrag gesendet über Bestrebungen zur Schaffung einer transnationalen digitalen Identität für alle Menschen.

Unter dem Titel “Globale E-ID-Inititativen: Ihre Möglichkeiten und Grenzen” beleuchtet der Beitrag in 28 Minuten, die Chancen und Gefahren von Initiativen wie ID2020 (Rockefeller Stiftung, Accenture, Gates Stiftung), Known-Traveller (Weltwirtschaftsforum, Accenture, Homeland Security u.a.) und die e-ID der EU-Kommission, vor denen ich schon seit rund zwei Jahren, gefühlt ziemlich allein, warne.

ID2020, Known-Traveller und Kontaktverfolgung durch Google und Apple: US-Konzerne werden zur Weltpassbehörde

Bis Minute 14 wird mit den Protagonisten gesprochen und sie dürfen ihre Projekte preisen. Ab etwa Minute 14 geht es unter dem Zwischentitel “Schöne neue Welt” um sieben Gefahren dieser Initiativen für die Privatsphäre, beziehungsweise Gesetze zu deren Schutz, die durch diese Initiativen umgangen oder gebrochen werden.

Ab etwa Minute 20 geht es unter dem Zwischentitel “Böse neue Welt” um konkrete Zukunftsvisionen dessen, was mit einer transnationalen biometrisch-digitalen Identität alles möglich wird an Überwachung, Manipulation und präventiver Verbrechensbekämpfung nach dem Beispiel von “Minority Report”.

Ein ausgesprochen hörenswerter Beitrag. Ich hoffe sehr auf Nachahmer auch in den deutschen Medien. An fehlendem Interesse des Publikum kann deren bisherige Enthaltsamkeit nicht liegen. Meine Blogbeiträge zu diesem Thema gehören regelmäßig zu den meistgelesen, mit fünfstelligen Abrufzahlen. Die beiden Hauptbeiträge zum Known-Traveller-Projekt des Weltwirtschaftsforum haben jeweils sechsstellige Abrufzahlen.

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Bericht vom Schweigemarsch in Berlin – und was die Medien daraus gemacht haben

12. 10. 2020 | Gastbeitrag von Henry Mattheß. Die Berichterstattung über den Schweigemarsch gegen die Corona-Maßnahmen am 10. Oktober in Berlin, zeigt, wie Medienkonsumenten bei ihrer Meinungsbildung einer parallelen Realität ausgesetzt sind. Eine dpa-Meldung, eine grundlose Festnahme und eine nicht nachvollziehbare Polizeiangabe zu den Teilnehmerzahlen konstruieren zusammen eine ganz eigene mediale Realität von den Ereignissen.

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Rückkehr zur Normalität darf es nicht geben, weil das Weltwirtschaftsforum den Großen Neustart will

11. 10. 2020 | Hören | Der britische Premier hat klar gemacht, dass er keine Rückkehr zur Normalität nach Covid wünscht. Er übernimmt die Agenda, die Prinz Charles und Klaus Schwab beschrieben haben, als sie die Great-Reset-Initiative des Weltwirtschaftsforums vorstellten. In Deutschland ist eine Rückkehr zur Normalität erkennbar ebensowenig erwünscht, auch wenn unsere Bundeskanzlerin diese Absicht behauptet.

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